Laubsauger Test 2016 – Die besten Geräte im Vergleich

Für viele Menschen ist es ein besonderes Erlebnis, wenn der „Goldene Herbst“ mit all seiner bunten Pracht die Natur verschönert. Was passiert, wenn sich die Blätter in den schillerndsten Farbvariationen im eigenen Garten verbreiten? Sie erfreuen zwar den Gartenbesitzer, müssen aber nach einer Weile auch entfernt werden. Doch welcher ist der Beste? Der letzte Test offenbarte den Testsieger und die nächsten Platzierten.

BoschALS25Testsieger wurde dieses Mal der Bosch ALS 25 Laubsauger mit Fangsack sowie Blas- und Saugrohr. Für etwa 73 Euro ist es mit einem 2.500 Watt Power-Motor ausgestattet. Er ist absolut leicht im Gegensatz zum Bläser mit 3,2kg und der dazu gehörige Sauger mit 4,4 kg Gewicht. Die gepolsterte Schulterschnalle und ein verstellbarer Griff machen ihn zu einem bequemen Partner. Durch eine stufenlose Luftgeschwindigkeit erreicht er 300 km/h.Das eingesammelte Laub wird in einem 45l Fangsack gesammelt. Selbst das Entfernen von nassem und verklebtem Laub ist für ihn kein Problem. In diesem Modell ist auch eine Häckselfunktion integriert. Für eine gute Kompostierung wird das Laub in einem Verhältnis von 10:1 zerkleinert.Der Nachteil bei diesem Gerät ist das Lüfter- oder Shredderrad aus Plastik. Es nutzt sich sehr schnell ab und ist nicht als Ersatzteil erhältlich. Fast jedes Teil des Laubsaugers ist austauschbar, doch dieses kann nicht ersetzt werden, da es fest eingebaut ist.

Der zweite Platz belegt der Alleskönner Black & Decker GW3030 für etwa 94 Euro. Der 3.000 Watt 3-in-1 Laubsauger räumt, saugt und zerhäckselt. Die stufenlose variable Saug- und Blasperformance nimmt Laub und Schmutz zwischen 290 – 418 km/h auf. Es ist kein Werkzeug von der Saug- in die Blasfunktion notwendig.

Seine Leistung wird durch ein Metall-Häckslerrrad erzeugt. Beim Alleskönner ist ein Häckseln von 16:1 Standard. Eine Konzentrierdüse ist dem ergonomischen Sauger beigelegt. Der 5,5 kg schwere Sauger verfügt über einen Schultertragegurt. Ein gummierter Griff, Zweithandgriff und die veränderbare Fangsack-Position sind eine wertvolle Hilfe für den Anwender.

Die Nachteile bei diesem Gerät ist die erhöhte Lautstärke, gelegentlich löst sich der Fangsack und fällt zu Boden, da die Beutelhalterung dem Druck nicht standhält.
Gardena9332-20
Auf dem dritten Platz landet der Gardena 9332-20 Gartensauger-/Bläser Ergojet 3000. Für etwa 76 Euro zeigt er seine Qualitäten mit 3.000 Watt und einer Blasgeschwindigkeit von 310 km/h. 45 l Laub sind mühelos in dem Sack zu integrieren. Für den Wechsel von der Saug- in die Blasfunktion ist kein Werkzeug erforderlich. Die Laufgeschwindigkeit lässt sich beim Leichtgewicht von 4,5 kg nach Bedarf wählen.

Der Laubsauger verfügt über einen eingebauten Häcksler, der seine Arbeit mit Hilfe eines integrierten und besonders robusten Turbinen- und Häckselrads aus Metall seine Arbeit hervorragend verrichtet. Der Alleskönner überzeugt durch geballte Energie, eine perfekte Handhabung und gute Ausstattungsmerkmale. Durch eine Kratzkante am Saugrohr kann auch nasses Laub eingesammelt und gesaugt werden. Kein Kraftaufwand und kein Bücken ist notwendig und durch seine patentierte ClickFit-Technologie ist die Umstellung vom Blasen zum Saugen kinderleicht. Die angenehme Handhabung wird durch die geformten Griffe mit Soft-Komponenten erleichtert.

Nachteilig ist bei der Umstellung von Saug- auf Blasbetrieb der Austausch des kompletten Rohres. Feuchte und nasse Blätter sorgen öfters für Verstopfungen beim Saugen.

Wozu braucht man Laubsauger?

In erster Linie sollte man sich natürlich die Frage stellen, warum man ein solches Gerät überhaupt benötigt. Dieses Gerät findet seinen Einsatz häufig im Herbst. Wenn sich die Farben der Blätter wieder färben und die Bäume wunderschön anzusehen sind. Allerdings hat diese Blütenpracht auch einen erheblichen Nachteil. Wenn sich diese Blätter im hauseigenen Garten niederlassen, sieht das gar nicht mehr so schön aus und muss irgendwie entsorgt werden. Hier kommt der Laubsauger ins Spiel. Denn es ist einfach nur nervig das ganze Laub mit einer Harke auf zu harken. Der Sauger schafft da Abhilfe.

Wir haben uns folgende Qualitätsmerkmale zur Hand genommen, um die verschiedenen Laubsauger zu testen.

  • Design:

Sieht der Laubsauger klobig aus oder ist ein stylisches Lifestyleprodukt? Immer mehr Menschen ist das Design wichtig und nicht nur die Leistung. Deshalb auch für uns ein wichtiges Kriterium.

  • Akku und Akkulaufzeit:

Hat das Gerät ein praktisches Akku? Man möchte schließlich nicht mehr ein ganzes Kabel durch den Garten mit sich hinter her ziehen. Hält die Akkulaufzeit auch was es verspricht? Wie oft muss man das Akku neu laden?

  • Garantie:

Auch die Garantie ist für uns sehr wichtig. Es gibt dem Kunden eine Sicherheit und sorgt schließlich dafür, dass ein Produkt gekauft wird. In der heutigen Zeit ist es leider oft der Fall, dass Produkte schnell das Zeitliche segnen. Wir haben für Euch genau geschaut, welche Sauger eine lange und vielleicht sogar lebenslange Garantie haben. Sodass man auch ruhig noch in Jahren bedenkenlos einsetzen kann.

  • Saugkraft:

Wie schnell kann der Alleskönner das Laub in den Fangkorb saugen. Und wir gründlich ist der Laubsauger dabei. Das ist eines der wichtigsten technischen Kriterien, wonach wir geschaut haben. Ist der Motor dabei auch schön leise oder laut wie ein Flugzeug?

  • Fangkorb:

Natürlich haben wir auch geschaut, was es für ein Fangkorb mit sich trägt. Wie viel Volumen passen in den Fangkorb hinein? Kann man den Fangkorb auch leicht reinigen. Oder wird dies zu einer schwierigen Aufgabe?

  • Gewicht:

Keiner möchte ein Schwergewicht mit sich schleppen. Deshalb haben wir geschaut, welche Laubbläser möglichst leicht sind und trotzdem eine super Leistung mit sich bringen.
Außerdem haben wir für Euch noch die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Sie dürfen nur an Werktagen zwischen 9 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr genutzt werden. An Sonntagen und Feiertagen sind die Sauger leider generell vom Gesetzgeber her verboten.

Jeder, der einen Bläser nutzt, sollte, um sich selbst zu schützen einen Hörschutz tragen. Laubsauger sind zwar mittlerweile oftmals leise, dennoch wäre es angebracht einen Hörschutz zu tragen.

Die Zeiten der Nutzung sind unbedingt einzuhalten. Sollte man dies nicht tun und seinen es dennoch an einem Feiertag nutzen, stellt dies eine Ordnungswidrigkeit da und kann mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Auch wenn es mittlerweile recht leise Bläser gibt. Die Lautstärke ist immer noch immens. Werte von um die 100 Dezibel sind auch heute noch Alltag.

Auch die Frage wie viel Watt ein Laubbläser haben sollte, kann man leicht mit einem einfach Wert sagen: 2000 Watt gilt als Durchschnittsempfehlung. Um optimale Saugkraft ausschöpfen zu können, sind 2000 Watt angebracht.

Die Frage des Preises wird natürlich auch immer wieder gefragt. Teuer ist nicht gleich super oder besser. Gute und günstige Laubsauger sind oftmals besser als teure. Gute Geräte findet man oftmals im Preisrahmen von 45 – 200 Euro. Es gibt auch einige Ausnahmen im Preissegment von 250 – 400 Euro. Aber der Preisunterschied ist unserer Meinung nach nicht gerechtfertigt.