Hi, ich bin Niklas und verwalte diese Seite. Zuerst findest du direkt unter diesem Feld einen Probiotika Ratgeber. Allgemeine Informationen, Anwendungsgebiete sowie hilfreiche Fakten. Anschließen findest du unsere 5 Empfehlungen, welche wir für dich zusammengestellt haben. Danach eine Umfrage, weitere Links zu Testberichten oder sonstige hilfreiche Links. Zum Abschluss gibt es ein interessantes Video über Probiotika und ein Kommentarfeld, wo du deine Meinung mit uns teilen kannst.

Probiotika – Die richtige Anwendung und Einnahme

Bei Probiotika handelt es sich um lebende Mikroorganismen, welche verschiedenen Nahrungsmitteln beigesetzt werden. Diesen werden gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. In den meisten Fällen handelt es sich bei probiotischen Lebensmitteln um Milchprodukte wie Joghurt oder Joghurt-Drinks, jedoch werden auch medizinische Probiotika hergestellt, die als Arzneimittel verwendet werden.
Mit dem Begriff Probiotika werden Präparate bezeichnet, die aktive oder inaktive probiotische Bakterienstämme enthalten. Diese sind äußerst darmfreundlich und werden meist eingenommen, um eine gestörte Darmflora positiv zu beeinflussen. Denn ein gesunder Darm sorgt mit seiner ausgeglichenen Darmflora für ein starkes Immunsystem, was auch heißt, dass der Mensch dann umso gesünder ist.

Der Zustand der Darmflora wirkt sich auf jede akute oder chronische Erkrankung, sowie Übergewicht aus. Daher können Probiotika bei nahezu allen Beschwerden und körperlichen Problemen eingesetzt werden.
Meist ist nicht bekannt, worauf man bei der Einnahme von Probiotika achten sollte, wie z. B. Zeitpunkt und welches Probiotikum für welchen Zweck.

Probiotische Lebensmittel

Häufig werden fermentierte Lebensmittel, wie Sauerkraut oder milchsauer vergorene Säfte, als Probiotika bezeichnet. In welcher Anzahl die Bakterien vorhanden sind, ist in den meisten Fällen nicht zu einhundert Prozent klar, Lebensmittel daher problemlos in die tägliche Nahrungsaufnahme integriert werden, gezielte Aussagen zur Wirkung auf Gesundheitsprobleme lassen sich aber nicht treffen.
Vor allem Joghurt und andere fermentierte Milchprodukte gelten in der Regel als wertvolle Probiotika. Bei Joghurt sind nur wenige probiotische Stämme enthalten.
Häufig wird daher die Wirkung von Joghurt auf die Gesundheit etwas überbewertet, der verstärkte Verzehr von Joghurt unterstützt nicht unbedingt dabei, eine Darmflora aufbauen oder zu deren Regeneration beitragen zu können.
Zu den fermentierten Lebensmitteln gehören auch Kefir und weitere ähnliche Produkte.

Liegt jedoch eine Störung der Darmflora vor und man möchte gezielt dagegen vorgehen, sowie sich vor weiteren Krankheiten schützen und das Immunsystem zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit stärken, dann ist es ratsam, qualitativ hochwertige und hoch dosierte Probiotika in Form von Kapsel oder in flüssiger Form zu sich zu nehmen.

Welches Probiotikum sollte man wählen?

Sehr viele Probiotika enthalten nur wenige probiotische Bakterienstämme, einige sogar nur zwei oder nur einen.
Eine gesunde Darmflora besteht in der Regel aus 200 bis 400 verschiedene Bakterienstämmen. Daher sollten Probiotika eingenommen werden, die eine große Anzahl an verschiedenen, nützlichen Stämmen von Darmbakterien aufweisen.
Inzwischen gibt es zu verschiedenen Stämmen Forschungsergebnisse, die eine ganz spezifische Wirkungen der Stämme belegen. Je mehr natürliche Bakterienstämme im Präparat enthalten sind, umso höher ist die Möglichkeit einer Wirkung.

Unterschiedliche Stämme

Der Lactobacillus reuteri kann Zahnbelag reduzieren und Zahnfleischentzündungen lindern. Er wirkt sich positiv auf die Mund- und Zahngesundheit aus. Bei einem erhöhten Cholesterinspiegel unterstützt er seine Regulierung. Bei Kindern reduziert sich das Allergierisiko.
Lactobacillus helveticus unterstützt die Gesundheit der Knochen. Der Stamm fördert die Resorption von Mineralstoffen und die Bildung der Osteoblasten (=Zellen, welche die Knochensubstanz aufbauen).
Die Stämme Lactobacillus gasseri, Lactobacillus plantarum und Lactobacillus rhamnosus helfen dabei, bei einer Gewichtsabnahme, das Wunschgewicht leichter erreichen zu können.
Der Lactobacillus rhamnosus ist dafür bekannt, bei Vaginalpilzinfektionen eine gesundheitsfördernde Wirkung aufzuweisen.
Dagegen kann der Lactobacillus plantarum bei Helicobacter-pylori-Infektionen eingesetzt werden.

Lediglich anhand dieser Beispiele kann aufgezeigt werden, wie vielfältig ihr Einsatz ist und welche unterschiedlichen Wirkungsweisen sie haben. Ein Probiotikum aus vielen Stämmen ist daher noch mehr gesundheitsfördernd als bei kleiner Anzahl.

Der richtige Einnahmezeitpunkt

Empfehlenswert ist eine Einnahme auf nüchternen Magen, da die probiotischen Bakterien den Magen besonders schnell passieren können. Magensäure und Verdauungsenzymen kommen mit ihnen auf diese Weise nicht in Kontakt.
Bereits nach ungefähr einer halben Stunde sind sie im Darm angekommen.
Im Tagesverlauf ist der pH-Wert des Magens unterschiedlich hoch. Besonders hoch, das heißt weniger sauer, ist er morgens vor dem Frühstück, während der Mahlzeiten und abends vor dem Schlafengehen. Besonders niedrig, also stark sauer, ist er nach den Mahlzeiten.

Probiotika beeinflussen die Schlafqualität positiv und können daher auch abends eingenommen werden, wenn z. B. eine Schlafstörung vorliegt.

Wer noch nie Probiotika eingenommen hat, sollte mit einer kleinen Dosis beginnen und nach und nach auf die vom Hersteller empfohlene Dosis steigern. Eine Tagesdosis kann auch auf mehrere Einnahmen verteilt werden, um so evtl. Nebenwirkungen zu vermeiden, wie z. B. Blähungen.

Die Dauer der Einnahme

Wie lange Probiotika eingenommen werden sollten, lässt sich pauschal nicht sagen, da dies abhängig von den jeweiligen Beschwerden ist. In den meisten Fällen werden Probiotika 4 bis 12 Wochen lang eingenommen.
Werden Probiotika begleitend zu einer Antibiotikatherapie sowie danach eingenommen, ist eine Einnahme von mindestens 3 Wochen sinnvoll. Müssen Antibiotika länger als eine Woche oder sogar länger als 3 Wochen eingenommen werden, werden die probiotischen Präparate in jedem Fall genauso lange und anschließend noch weitere 4 bis 6 Wochen eingenommen.

Anwendungsmöglichkeiten

1. Aufbau Darmflora bei oder nach Antibiotika-Therapie
Probiotika werden zur Sanierung der Darmflora eingesetzt. Immer wenn die Darmflora aus einem gesunden Gleichgewicht geraten ist, wie z. B. nach der Einnahme von Antibiotika.
Antibiotika bekämpfen nicht nur schädliche, sondern auch nützliche Bakterienstämme. Dadurch wird die Darmflora nachhaltig gestört.
2. Aufbau der Darmflora bei Dysbiose
Eine gesunde Darmflora bedeutet eine grosse Anzahl und Vielfalt an Darmbakterien, sowie die richtige Zusammensetzung der erwünschten nützlichen Bakterienstämme.
Vieles kann zu einer gestörten Darmflora führen: falsche Ernährung, dauerhafter Stress, Infektionen, Schlafmangel, Vitalstoffmangel, Bewegungsmangel.
3. Chronische Erkrankungen
Zu den häufigen chronischen Erkrankungen gehören in erster Linie Magenerkrankungen. Wer z. B. permanent an Blähungen oder auch Durchfall leidet, kann zu Probiotika greifen, welche mit Aktivkohle kombiniert sind.
4. Prävention
Wer Beschwerden vorbeugen möchte, aber noch an keinen leidet, kann Probiotika kurweise auch präventiv einnehmen.
Spezielle Probiotika z. B. zur Stärkung der Abwehrkräfte enthalten auch Heilpflanzen, welche das Immunsystem aktivieren und zahlreiche Vitalstoffe, wie z.B. Vitamin B12, Vitamin C, Zink und Biotin.
5. Übergewicht
Ausgewählte probiotische Bakterienstämme unterstützen bei der Gewichtsabnahme. Wer daher sein Übergewicht reduzieren möchte, sollte ein Probiotikum in seinen Ernährungsplan zur Reduktion seines Gewichts integrieren.
6. Für Kinder
Für Kinder sollte man auf spezielle Kinder-Probiotika zurückgreifen. Diese enthalten Bakterienstämme, die für die kindliche Darmflora geschaffen sind.

Unsere aktuellen Probiotika Empfehlungen

Bei der Auswahl eines Probiotikums sind viele Faktoren zu beachten.
Hinweis: Um die positiven Effekte von Bakterien zu verstärken, indem man probiotische Mikroorganismen zuführt, sollten täglich probiotischen Lebensmitteln zu sich genommen werden. Um jedoch dauerhaft eine hohe Anzahl an Keimen der betreffenden Bakterien zu gewährleisten, ist wissenschaftlichen Studien zufolge der tägliche Verzehr von probiotischen Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln erforderlich.

Nupure Probiflor

23 Milliarden probiotische Kulturen tragen in einer Kapsel zur Unterstützung des Wohlbefindens bei, welche sich aus 11 Bakterienstämmen und dem Präbiotikum Inulin zusammensetzen.
Bifidobakterien nutzen Ballaststoffe als Energiequelle. Lediglich eine Kapsel wird am Tag benötigt. Das Präparat kann langfristig eingenommen werden. Die probiotischen Kulturen sind mikroverkapselt, das heißt, dass mehr Bakterien unbeschadet den Darm erreichen können.


Forum Vita GmbH & Co. KG GastroMod

GastroMod wurde aus 14 verschiedenen Bakterienstämmen entwickelt. Akute Darmbeschwerden werden bereits nach wenigen Tagen verbessert. Mit nur einer Tagesdosis von 1 bis 2 Kapseln werden dem Darm jeweils 4 Milliarden lebensfähiger Bakterien angeboten. Der Körper wird besser mit Folsäure, verschiedenen B-Vitaminen und Vitamin K versorgt, welche zur Energieversorgung der Darmschleimhaut dienen. Somit wird die Entgiftungsfunktion des Darms unterstützt.


effective nature Combi Flora SymBIO

Eine Kapsel besteht aus einer Kombination von 13 probiotischen Bakterienkulturen und 1 Hefestamm. Die Tagesdosis beinhaltet 4 Milliarden Darmbakterien. Im Präbiotikum ist außerdem Inulin enthalten, welches den Probiotika als artgerechte Nahrungsquelle dient. Somit unterstützt es eine bessere Besiedlung und schnellere Vermehrung der gesunden Darmbakterien. Für den Tagesbedarf sind 1 bis 2 Kapseln ausreichend.
Sollte jemand häufig von einer Pilzinfektion im Intimbereich betroffen sein, dann ist das Präparat ebenfalls zur Regulierung der Vaginalflora geeignet.


fairvital Probiotik Immun

Ein Tagesbedarf von zwei Kapseln Probiotik Immun enthalten bereits 5 Milliarden Darmbakterien. Die Inhaltsstoffe sind mikroverkapselt und von einer sogenannten pflanzlichen CR-Kapsel umgeben. Bifidobakterien und Lactobazillen werden durch Feuchtigkeit und Wärme erst im Darm aktiviert. Es reguliert auf natürliche Weise die Darmflora und fördert zudem die Verdauung.


Aava Labs Probiolac

Jede Kapsel enthält mindestens 30 Milliarden Darmbakterien. Mit einer patentierten Verkapselungstechnologie wird diese Menge erreicht. Die hohe Anzahl unterstützt die Aufrechterhaltung und der Wirksamkeit.

Externe Testberichte & sonstige Links

Probiotischer Joghurt fällt im EU-Test durch
Die EU hat zehntausende Lebensmittel überprüft, die laut Werbung die Gesundheit fördern sollen. Kein probiotischer Joghurt bestand den Test.
Quelle:
Welt.de

Die 9 besten Probiotika-Produkte im Überblick.
Magendrücken? Verdauungsbeschwerden?
Quelle: Vergleich.de

Hilfreiches Video über Pflanzenlampen

Gesundheitstipp: Präbiotika und Probiotika

Letzte Aktualisierung am 14.11.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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